Bei stetig milderen Temperaturen müss(t)en viele Wintersportorte womöglich umdenken!

Ski fahren
Ist der Winter zu mild für Wintersportler?
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Ist der Winter zu mild für Wintersportler?

„Früher wie heute vermittelt das gigantische Felsmassiv des Watzmanns eine majestätische Ausstrahlung, die jeden Besucher von Schönau am Königssee immer wieder tief beeindruckt“, glaubt die Tourist Information

Und auch das Euro-Reisebuch „Die Alpen“ bestätigt, dass wir es hier, im östlichen Abschnitt der bayerischen Alpen, mit einer großartigen Hochgebirgslandschaft zu tun haben: „Der Watzmann, mit 2713 m der zweithöchste deutsche Berg, ist der König des Berchtesgadener Landes!“

Das bietet vom 21. bis 23. Februar das nunmehr „3. Berchtesgadener Land Skitouren-Festival“ an. Eine junge und dennoch bereits etablierte Szene-Veranstaltung, die darüber informieren möchte, was Skitourengehen als Gesundheitssport bringt und worauf man(n), bzw. Frau, dabei achten soll: „Darüber hinaus können sich Einsteiger wie Extremsportler wieder auf geführte Touren, zahlreiche Praxis-Workshops, Materialtests, einen Charity-Lauf und Begegnungen mit Stars und Cracks auf dem Festivalgelände rund ums Skizentrum Hochschwarzeck freuen“, erklärt die Berchtesgadener Land Tourismus GmbH.

Der Festivalpass kostet 99 Euro; wer das Arrangement mit zwei Übernachtungen inklusive Frühstück bucht, zahlt 159 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Wann wird es endlich richtig Winter?

Leider ist so, dass wir bis dato vom Winter noch nicht allzu sehr verwöhnt wurden. Laut Kölner Stadtanzeiger, wo die Autoren „Acht Alternativen für enttäuschte Winterurlauber“ publiziert haben, leiden derzeit vor allem die niedriger gelegenen Wintersportorte. Da heißt es dann Planwagen statt Kutschfahrt, Sommerrodeln statt Liftvergnügen und muss die ein oder andere Schneeschuhwanderung mal eben durch einen nächtlichen Fackelspaziergang ersetzt werden.

Alternativen gefragt!

Tatsächlich argwöhnte der Bayerische Rundfunk bereits 2013, dass Skifahren – sollte der Klimawandel voranschreiten -, womöglich bald der Vergangenheit angehören könnte und die Bretter allenfalls noch im Museum gezeigt werden.

Tatsächlich könnte es, spätestens in einem Vierteljahrhundert, in Deutschland mit der einstigen Schneesicherheit vielerorts dahin sein. Zumal, wie der Deutsche Alpenverein erklärt, bei zu milder Witterung auch Schneekanonen keine Option sind. Alternativen zum Pistenspaß scheinen also gefragter denn je zuvor.

Kurschatten gesucht!?

Und tatsächlich hat das Berchtesgadener Land ja auch in Sachen Kur und Wellness viel zu bieten. Auch und gerade im Bayerischen Staatsbad Bad Reichenhall, das, umrahmt von den Gipfeln, einen aufregenden Mix aus Natur und Kultur bietet.

Natürlich dreht sich hier vieles um Wellness und ein Mehr an Gesundheit, so dass die Kur-GmbH Bad Reichenhall mit dem Slogan „Zeit zum Durchatmen“ (http://www.bad-reichenhall.com/de/home/) wirbt. Freilich locken hier auch beeindruckende Sakralbauten wie die Pfarrkirche St. Nikolaus, die Burg Gruttenstein, die über den Dächern der Stadt thront oder die Alte Saline, so dass, auch jenseits von Schnee und Anwendungen, für Kurzweil und Unterhaltung gesorgt ist!

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