Der Kampf um die Brückentage ist eröffnet

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Haben Sie schon eine Vorstellung davon, wohin Sie 2016 verreisen möchten? Ebenso interessant wie das Reiseziel, könnte freilich die Reisezeit sein …

Und das schon ganz früh, quasi zu Beginn des noch jungen Jahres: Denn der 1. Januar fällt 2016 auf einen Freitag.

Wenige Urlaubstage verbrauchen und dennoch lange frei haben?

Wer also am 28., 29. und 30. Dezember frei nimmt, hat, bei minimalem Einsatz, viel Freizeit ergattert. Schließlich wird am 24. und 31. ohnehin meist nur halbtags gearbeitet.

Auch Ostern 2016 hat „Brückenbauern“ viel zu bieten. Dann nämlich fallen Karfreitag auf den 25. und der Ostermontag auf den 28. März. Mit dem Ergebnis, dass kühle Rechner, mit nur acht Urlaubstagen, vom 19. März bis 3. April blau machen!

Das klingt zu schön, um wahr zu sein? Stimmt: Denn Brückentage können in Unternehmen auch zu Streit führen. Schließlich will hier möglichst jede und jeder, und ein Rechtsanspruch darauf, die Brückentage zu nutzen, besteht mitnichten.

Schließlich muss auch von emsigen Rechnern der Urlaubsantrag ganz normal gestellt werden. Verbunden mit dem Risiko, dass der Chef den Antrag zu diesem Datum verweigert!

Ein gutes Betriebsklima nicht gefährden:

Auch Radio Hamburg stellt sich daher die Frage, ob allzu clevere Rechner nicht mitunter die Geduld der Geschäftsführung und Kollegen überfordern. Denn die Kollegen könnten ja eigene Pläne und somit mit dem „Brückenbauer“ ein Problem haben.

Ohnehin kollidieren, während der Schulferien oder um Weihnachten, ja häufiger die Interessen der Beschäftigten. Da möchten gerade Väter und Mütter gerne freihaben, während für Singles vor allem Silvester von Belang ist. Gut also, wenn die Mitarbeiter hier einen Konsens finden.

Übrigens gelten, streng genommen, Heiligabend wie auch Silvester als ganz „normale“ Arbeitstage. Der Trick mit dem halben Urlaubstag muss also nicht zwangsläufig funktionieren. Es sei denn, es gibt ergänzende Tarifvereinbarungen oder Betriebsregelungen, die diese Tage explizit als halbe Arbeitstage vorsehen.

Damit bietet die Urlaubsplanung alljährlich auch reichlich Zündstoff. RP Online indes hat bereits die besten Reiseziele 2016 gekürt. Darunter Bayern mit seiner Landeshauptstadt München.

Die glänzt, in der Tat, mit Sehenswürdigkeiten wie dem Tierpark Hellabrunn oder der Bayerischen Staatsoper. Zudem laden im konservativen Bayern Kirchen und Klöster wie St. Peter, die älteste Pfarrkirche der Stadt, zu einem Besuch und zum Innehalten ein. Deren Turm, den Kenner liebevoll „Alter Peter“ nennen, bietet einen faszinierenden Überblick über die Stadt, die mitunter einen südländischen Flair hat.

Bei gutem Wetter können Urlauber von hier aus sogar das Alpenpanorama genießen. Und danach in einem der zahlreichen Gastronomiebetriebe der Stadt einkehren. Ja, Deutschland und die Deutschlandkarte haben Urlaubern viel zu bieten. Gerade auch für Städte- und Kurzreisen, was dann den „Einsturz“ des ein oder anderen Brückenkonstrukts durchaus erträglich macht.

Denn auch einzelne Urlaubs- und Feiertage können gut genutzt werden.

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