Willkommen in den herbstlichen Bergen!

Wanderzeit
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Jetzt im Herbst, wenn sich die Lärchen langsam gelb färben und die Rottöne der Laubbäume, die kurz vor dem Winter noch einmal ein Feuerwerk an Farbenpracht entfalten, die Hänge und Wanderwege verzaubern, zieht es viele noch einmal in die Berge …

Tatsächlich kann auch die Deutschlandkarte mit allerhand Gipfeln und Wanderstiegen überzeugen und sind die Alpen nicht nur in Sachen Wintersport eine Reise wert:

Noch einmal Sonne tanken und die Bergpanoramen genießen?

So plädierte Süddeutsche.de bereits vor einigen Jahren dazu, sich doch just im Herbst noch einmal die Zeit für einen Urlaub in den Bergen zu nehmen. Die schroffen Gipfel zu genießen, ehe es so richtig unwirtlich und kalt wird: „Wenn auf den hohen Gipfeln schon der erste Schnee liegt, dann beginnt auf vielen Bergen der Bayerischen Alpen erst die Wander-Hochsaison“, erklärt hier Autor und Bergfan Stefan Herbke den Reiz von sonnigen Bergtouren.

Tatsächlich wirbt auch die Tourist-Information Berchtesgaden mit der einprägsamen Gleichung „Herbstzeit = Wanderzeit“ für einen goldenen September und Oktober und verweist darauf, dass die meisten Berghütten und Almen noch bis Mitte Oktober zu einer zünftigen Brotzeit einladen!

Rund um St. Bartholomä?

Dabei könnte hier, im Berchtesgadener Land, das Bergerlebnis zum Beispiel mit einer Bootsfahrt nach Bartholomä und einer Besichtigung der berühmten Wallfahrtskirche verknüpft werden. Ein Erlebnis, das nicht nur für gläubige Christen und kunsthistorisch interessierte Personen der Hit ist.

Schließlich findet man sich hier mitten im Nationalpark Berchtesgaden und ist der Watzmann mit seiner Gipfelspitze in 2713 Höhenmetern scheinbar zum Greifen nah. Ein ehrfurchtgebietender Anblick, der uns Achtung vor der Natur lehrt.

Dafür, die Berge mit ihren Gepflogenheiten und ihrem Brauchtum zu respektieren, plädiert auch die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten Deutschland“:

Achtung, Kuh in Sicht!

Schließlich haben hier, in den Bergen, Erntefahrzeuge und freilaufende Weidetiere stets den Vortritt.

Allen voran die Kühe mit ihren Kuhglocken, die neugierig und scheu zugleich sind. Eine Scheu, die freilich auch in Aggressivität umschlagen kann. Vor allem dann, wenn die Tiere Kälber mit sich führen oder sich anderweitig bedroht fühlen.

Das kann schon dann der Fall sein, wenn die Wanderer Hunde dabei haben. Zwar sind Pferde wie auch Kühe im Normallfall Fluchttiere, die angesichts eines Vierfüßers, der an den „bösen Wolf“ erinnern, als Erstes einmal Reißaus nehmen.

Das kann schon dann der Fall sein, wenn ein Mensch auf die Knie geht und auf allen Vieren an eine Herde heranrobbt. Verhaltensforscher sprechen hierbei von einem so genannten Quadrupeden-Test, der selbst nervenstarke Pferde in Aufruhr versetzt … wir tun also gut daran, auch angesichts der gutmütigen Haflinger oder Kühe jegliche Hektik und Provokation der Tiere zu vermeiden:

„Beim Wandern sollte man markierte Wege nicht verlassen und ganz allgemein ein achtsames Verhalten an den Tag legen“, mahnt daher vier-pfoten.de. Dabei sollten Weiden nur dann, wenn dies unumgänglich ist, überquert werden. Zumal samt Hund: „Am besten man klärt schon vor der Wanderung ab, ob diese über Weiden führt und sucht gegebenenfalls nach alternativen Routen!“

Ist eine Querung der Weide unumgänglich, sollte dies mit äußerster Ruhe geschehen und ist der Vierbeiner (der womöglich spielen will), natürlich anzuleinen.

Sollten sich Kühe dennoch von der Anwesenheit eines Hundes bedroht bzw. provoziert fühlen und angreifen, ist der sofort ab zu leinen. Denn der Hund wisse meist instinktiv, wie er sich in einer solchen Gefahrensituation am besten zu verhalten hat: „Als Halter sollte man in einem solchen Fall auch keineswegs aus Angst vor einer Attacke zwischen die Kuh und den Hund treten!“

Doch am besten lässt man(n), bzw. Frau, es gar nicht erst so weit kommen und sucht sich ruhige Alternativrouten.

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