„Unten ohne“: Die Saison der Barfußpfade steht vor der Tür!

Barfüßige Bauernkinder
Barfüßige Bauernkinder beim Festumzug 400 Jahre Ludweiler
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Barfüßige Bauernkinder beim Festumzug 400 Jahre Ludweiler

Die Programmzeitschrift Funk Uhr benennt in einer ihrer März-Ausgaben „Barfuß gehen“ als einen der 22 Gründe, sich auf den Frühling zu freuen:

Weiches Gras unter den nackten Füßen, was sei das doch für ein herrliches Gefühl: „Der „nackte Auftritt“ ist die einfachste Reflexzonenmassage der Welt!“

Barfußpfade rüsten sich für den nahenden Ansturm

Doch es muss ja nicht immer weiches Gras sein, das mit den Zehen ertastet wird. Vielmehr könn(t)en auch runde Kieselsteine, Lehmboden oder feine Rindenstücke unsere Fußsohlen stimulieren. So verspricht der Barfußpfad Bad Sobernheim unter dem vielsagenden Motto „da sind Sie von den Socken“ ein einmaliges Erlebnis in der Ferienregion. Ein Highlight auf 3.500 Metern, bei dem vor allem Kids mit Vergnügen dabei sind.

Der Weg beginnt an einem Lehmstampfbecken: „Über einen Geschicklichkeitsparcours und verschiedene Bodenmaterialien gelangen Sie zur Nahefurt“, beschreibt die Verbandsgemeinde, was die Besucher erwartet. Denn die stapfen, derart erfrischt, munter auf nackten Sohlen weiter. Flussaufwärts, wo das Terrain von Picknickplätzen gesäumt ist: „Über die 40 Meter lange Hängebrücke gelangen Sie dann wie Indiana Jones zum anderen Ufer oder Sie nehmen ganz einfach den Nachen und überqueren als Fährmann die Nahe!“

Naturerlebnis mit Komfort

Abenteuer pur also, wobei – im Gegensatz zu manch Fernsehexpedition -, auch der Komfort nicht zu kurz kommt. Denn am oben genannten Lehmstampfbecken finden sich Schließfächer für Schuhe und Handtücher sowie eine Fußwaschanlage.

Ein Wehrmutstropfen für Tierfreunde: Hunde sind leider nicht erlaubt; dafür gibt es ein Imbisshäuschen mit Getränken und kleinem Speisenangebot.

Nur einer von unzähligen Barfußpfaden, die wir heute auf der Deutschlandkarte finden. Auch Süddeutsche.de sieht hier, bei den Barfußpfaden, daher ein ideales Ausflugsziel, das gerade für den Kurzurlaub und Familien mit Kindern in Betracht kommt.

Was bereits Wasserpfarrer Kneipp gewusst hat!?

Beach Volleyball auf Otto Hemmer Platz

Es gibt sogar spezielle Portale, die die schönsten Pfade quer durch Deutschland auflisten. Oftmals liegen die in der Nähe von Kurorten. Denn bereits Sebastian Anton Kneipp, der heilkundige bayerische Priester und Hydrotherapeut, war ein Barfußfan und soll mal folgendes gesagt haben: „Man kann das Barfuß gehen recht gut ein Zugpflaster nennen, das alle schlechten Stoffe in die Füße zieht und von da ausleitet!“

Zumindest jedoch werden beim Barfußlaufen die Füße sowie deren Muskeln und Gelenke gekräftigt. Zudem glauben viele Internisten, dass dabei auch das Herz-Kreislaufsystem gefördert und die Durchblutung angeregt werden.

Gute Gründe also, den Tipp der Funk Uhr zu befolgen und nun öfter mal barfuß durchs Gras zu tollen. Und sei es auf der Wiese im Freibad oder aber beim Beach-Volleyball, wo Schuhe und Socken ebenfalls verpönt sind!

„Unten ohne“ ist gesund und macht gerade Kindern einen Riesenspaß!

Richtig sportlich wird es beim Beach-Volleyball, wo in Badekleidung und mit nackten Füßen gespielt wird!

Fotos: Peter Hoffmann/“Saar-Zeitung“

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